Toxische Menschen, wie erkenne ich sie & wie werd ich sie los

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Ob auf der Arbeit, in der Schule oder durch Freunde, wir alle haben bestimmt schon mal mit Toxic People zu tun gehabt. Um mit euch gemeinsam dem ganzen auf den Grund zu gehen, möchte ich mich zuallererst mit der Frage „was sind Toxische Menschen?“ beschäftigen.

„Wenn eine Person einen sehr schlechten Einfluss auf ihre Mitmenschen hat und diese permanent mit ihrem Verhalten gezielt schädigt, bezeichnet man sie als toxische Menschen.“

Gut, die Frage wäre nun geklärt. Jetzt können wir zum nächsten Teil springen, und zwar, wie weiss ich jetzt, ob ich es mit so jemanden zu tun habe? Wie erkenne ich Toxic People und was sind deren Merkmale?

Ich sag’s mal so, wenn du eher eine Person bist, die weniger redet als andere, in jedem Menschen das gute sieht und versuchst für alle da zu sein, aber du dich eher weniger in den Vordergrund drängst, dann ist es für dich schwerer einen solchen Menschen zu erkennen. Außerdem haben viele dieser Toxic People schlaue Taktiken, die nur schwer zu durchschauen sind. Ich hatte auch schon des öfteren eine solche Person in meinem Leben & es ist lange unbemerkt geblieben. Aus diesem Grund hab ich für dich, für mich und für alle Leser eine Liste mit Merkmalen zusammengestellt, die Toxic People charakterisieren. So erkennst du nur in 5 Minuten ob dein Umfeld Toxic ist:

1. der Neid

Menschen, die neidisch sind und anderen Menschen nichts gönnen, sind von Grund auf negativ. Sie sind unzufrieden mit sich selbst und wollen alles besitzen was andere haben. Sie gönnen anderen ihr Glück nicht, weil sie selbst nicht glücklich sind. Wenn du versuchst eine Entschuldigung für die Person zu finden, die gibt es nicht. Du kannst dir von so einer Person nicht erwarten, dass sie dir dann dein Glück oder Erfolg gönnen wird, wenn sie in deiner Gegenwart über andere lästert. Wenn du merkst, dass du selbst zu dieser Sorte gehörst Versuch dir unbedingt diese Eigenschaft auszutreiben. Diese Eigenschaft vergiftet dich und dein ganzes Umfeld.

2. Pessimist

Bestimmt sagt dir dieser Begriff etwas. Pessimisten sind Menschen, die alles um sich negativ wahrnehmen. Sie übertreiben gerne und neigen dazu, schnell aufzugeben, weil es sie es ja eh nicht schaffen werden und was noch viel schlimmer ist: Was sie nicht schaffen oder erreichen werden, wirst du aus Prinzip auch nicht schaffen. Beispiel: Wir schaffen es einfach nich.“ Na, was bemerkt? Sie reden gerne im plural und ziehen dich und andere gleich mit rein. Sie stecken Menschen mit ihrer Negativität an. Unsichere Menschen lassen sich von diesem Pesimissmus gern beeinflussen. Doch je mehr du dich auf dich fokussierst und Selbstsicherer und positiver wirst, desto mehr kotzen dich diese negativen Aussagen von deinem Umfeld an und du bemerkst wie Toxic sie sind. Pesimissmus ist übrigens nicht zu unterschätzen. Es fängt mit einem negativen Gedanke an und endet in einem Nicht endenden Teufelskreis, in einer Welt, in der man sich als wehrloses Opfer sieht. Von dieser Art von Persönlichkeit muss man sich unbedingt fernhalten. So sehr du auch versuchst, sie davon zu überzeugen, dass nicht alles so schlecht ist, wie es scheint, werden sie dir das Gegenteil vorhalten und werden an deinem Optimismus zehren, bis es ihnen besser geht. In Folge wird es dir selbst nicht mehr so gut gehen.

3. Manipulation

Der Manipulator ist eine Person, die nicht so schnell entlarvt wird. Er kann eine sehr lange Zeit unbemerkbar bleiben. Menschen, die gerne manipulieren, haben eine ausgeprägte Empathiefähigkeit und schenken dem Gegenüber viel Aufmerksamkeit und gibt ihnen ein gutes Gefühl. Aber je länger du diese Person kennst, desto mehr fällt dir auf, dass du ihnen Gegenüber nicht Aufrichtig sein darfst. Dich stört etwas an ihnen und du nimmst deinen ganzen Mut zusammen, um es dieser Person zu sagen – und was du zurück kriegst ist ein Schlag. Egal wie nett du mit ihnen redest sie werden es so drehen, dass schlussendlich du die/der lackierte bist. Er/Sie wird sich angegriffen fühlen und dafür sorgen, dass du dich schlussendlich für deine Ehrlichkeit schuldig fühlst. Deshalb beginnst du künftig alle Dinge in dich reinzufressen, weil du dir denkst, sie werden es sowieso nicht verstehen und schlussendlich dich zum schuldigen machen.

4. Lügner

.. sind Menschen, die dich ständig enttäuschen und dich ständig wieder belügen. Wenn du sie kennen lernst, hört sich ihr Leben so spannend an, aber je länger du sie kennst, desto mehr fällt dir auf, das viele Geschichten einfach hochgeschaukelt sind. Solche Menschen sind sehr unzufrieden mit ihrem Leben und erzählen ihre Alltagsstories so, wie sie sich das gewünscht hätten, zum einem deshalb, um in der Gruppe interessant zu bleiben und zum anderen, um sich ihr Leben interessanter vorzustellen. Sie erzählen die Geschichten oft mit so viel Emotionen, dass sie selbst schon glauben, es sei tatsächlich so gewesen. Halte dich von dieser Sorte Mensch fern, denn wenn es dir einmal aufgefallen ist, kannst du ihnen nichts mehr glauben und es wird dich verrückt machen.

5. Dann gibt es noch die Sorte die gerne Kritisiert

.. diese Menschen kritisieren dich ununterbrochen und würden dir niemals recht geben, aber erwarten sich im Gegenzug von dir das du ihnen jedes Mal zustimmst. Diese Menschen richten einen dauerhaften schaden in dir an. Speziell der, dass du irgendwann anfängst ihnen glauben zu schenken..

Das sind alles Menschen die Gift für dich sind. Eine reine Verschwendung. Dein Leben ist viel zu kurz, um dich mit solchen Charaktere zu umgeben. Wenn du bemerkt hast, darüber reden bringt nichts und du sie nicht ändern kannst, ändere einfach dein Umfeld. Halte dich fern von ihnen, wenn sie für ihre Handlungen keine Verantwortung übernehmen möchten & dir noch viel schlimmer ein schlechtes Gewissen machen möchten. Kennst du das Sprichwort „you Cant heal in the environment, where you got sick“? Yup Thats it. Du kannst in diesem Umfeld nicht heilen und auch von den Menschen die dich krank gemacht haben nicht erwarten geheilt zu werden. Umgib dich deshalb mit positiven Menschen oder vielleicht auch erst mal nur mit dich selber, um stärker zurück zu kommen. Du wirst nie bemerken wie vergiftet dein Umfeld ist, bis du einmal an der frischen Luft geschnuppert hast.

& dann kommt eventuell der schwerste Schritt. Das Loslassen. Spätestens wenn du an dem Punkt angekommen bist, dass du völlig ausgesaugt hier sitzt – ausgesaugt von dieser einen Person, die immer nur genommen hat und nie zurückgegeben & du in diesem Beitrag dich und diese Person wiedererkannt hast. Befreie dich von dieser Person und lass los. Brich den Kontakt ab und Versuch dich vermehrt an ein positives Umfeld anzuknüpfen. Versuche zu lernen, dass du nicht jedem Menschen helfen kannst, und manche deine Hilfe nicht wollen. Fühl dich nicht mehr für diese Person verantwortlich und fühl dich nicht schuldig, weil du jetzt für dich an erster Stelle kommst.

Denn jetzt kommt der wichtigste und allerletzte Schritt:

Um das was es von Anfang an gehen sollte. Es geht um dich. Liebe dich selbst. Fokussiere dich auf dich selbst. Und wenn du gelernt hast dich zu 100 prozent von ganzen Herzen zu lieben, wirst du genug Liebe auch für deine Mitmenschen produzieren und kannst es weitergeben & dann kannst du von anderen Menschen erwarten dich zu lieben. Ich habe mal in einem früheren Blogeintrag über dieses Thema geschrieben der Eintrag heisst Anleitung zum glücklich sein. Jedoch wird mein nächster Blogeintrag eine Fortsetzung dazu oder besser gesagt ein Update zum Thema Selbstliebe.

(Nur) Ein Stück Tuch

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Zurzeit bin ich öfter mit einem Kopftuch auf meinen Bildern zu sehen. Viele finden es schön, viele finden es nicht schön & viele sind verwirrt, da sie nicht wissen was ich jetzt vorhabe. Das ist auch gut so. Ich wär schockiert wenn alle es zu 100 Prozent gutheißen würden, was ich da mache. Ich habe mir gedacht ich gebe in einem Blogeintrag die Erklärung dazu ab, um Klarheit zu schaffen.

Ich habe es bereits des öfteren erwähnt, aber für alle die neu auf meinem Blog sind: Ich bin vor einigen Jahren zum Islam konvertiert und bin seit dem eine glückliche Muslimin. Seidtdem hat sich vieles in meinem Leben verändert & auch ich habe mich verändert. Meine Religion hat mir persönlich in meiner Entwicklungsphase geholfen. Ich kann mit Überzeugung sagen, dass ich sie so gut es geht auslebe. Niemand ist perfekt, so bin auch ich es nicht. Aber wir streben alle danach besser zu werden und uns zu verbessern.

Nicht nur der Islam sondern auch meine Freunde & Familie haben viel zu meiner Persönlichkeit beigetragen. Vor ein paar Monaten habe ich social Media für mich entdeckt. Und mit meinen Blogeinträgen und Posts auf Instagram lerne ich immer mehr zu mir zu stehen und mich nicht dafür zu schämen wer ich bin. Ich weiss, dass es dazu Meinungsverschiedenheiten gibt und das nicht von jedem gutgeheißen wird. Doch ich spreche hier von meinen persönlichen Erfahrungen und bitte darum es zu akzeptieren. Ich verlange nicht, dass es verstanden wird. Lediglich eine Akzeptanz für meinen eigenen Prozess erwarte ich mir.

Doch kommen wir jetzt zum eigentlichen Thema: das Tuch, dass seit kurzem auf meinem Feed auftaucht. Naja ganz überraschend kam es ja nicht, da viele bereits meinen Lifestyle kennen und wussten, dass dieser Tag kommen würde. Jedoch habe ich trotzdem viele Nachrichten dazu erhalten. Über die Nachrichten war ich sehr erfreut. Ich habe Nachrichten von Personen erhalten, von denen ich mir das niemals erwartet hätte und das hat mir eine große Freude bereitet. Viele haben verstanden was ich damit bezwecken will. Ich möchte mich darauf vorbereiten und möchte eine gewisse Normalität schaffen. Ich möchte mich und auch meine Mitmenschen darauf vorbereiten. In letzter Zeit spielt das Kopftuch eine große Rolle in meinem Leben. Ich trage den Wunsch es zu tragen schon eine lange Zeit in mir, es eines Tages tragen zu können.

Wie sehr ich es mir wünsche, wird durch ein Tagebucheintrag deutlich klar den ich vor einem Jahr geschrieben habe & den ich gerne jetzt teilen würde.

„Jeden Abend sehne ich mich danach frei zu sein. Frei sein hat für jeden eine andere Bedeutung. Doch für mich Bedeutet es das lieben zu dürfen, was ich will und das leben zu dürfen so wie ich es möchte & Mich so zu kleiden wie ich es will. Ja vielleicht kann ich all das auch, aber frei sein bedeutet, dass die Menschen dich so leben lassen wie du willst. D.h dich nicht verurteilen, kritisieren oder dich in eine Box stecken und ein Label drauf setzen.

Zurzeit guck ich mich im Spiegel an und ich fühle mich nicht wohl mit meinen engen und kurzen Klamotten. Ich will nicht dass man mich so sieht. Mir ist aufgefallen, egal wo ich bin Zug, Bus oder auf der Straße Blicke treffen mich. Verurteilende, neidische, kritisierende, neugierige & Notgeile Blicke. Alles Blicke die man auf sich zieht, wenn man draußen ist. Ganz gleich was man anhat muss ich hinzufügen.

Das Tiefste Geheimnis meines Herzen ist es Hijab zu tragen. Doch zu groß ist meine Angst mein Leben derart zu ändern. Niemand in meinem Umfeld wird es verstehen. Ich möchte nicht alleine gelassen werden von Freunden & Familie. Ya Allah ich vertraue dir und bitte dich mir zu helfen. Mach es mir einfach damit umgehen zu können. Gib mir die Kraft das durchzuziehen.“

Das habe ich vor einem Jahr in mein Buch geschrieben. Damals mit dem gewissen, dass das nie jemand erfahren wird. Doch was ist in dem Jahr passiert. Ich teile mein tiefstes Geheimnis auf meinem Blog. Jeder kann es lesen. Ich kann verurteilt werden, kritisiert werden, beleidigt werden oder ausgelacht werden. Doch das ist mir gleichgültig. Meine Gebete wurden erhört und ich kann zu mir stehen. Ich hatte Angst vor der Reaktion meiner Freunde, Allah hat mir die Menschen aus meinem Leben genommen, vor deren Reaktion ich mich gefürchtet habe. Die wahren Freunde sind bis heute bei mir geblieben alhamdulillah( Allah sei Dank). Er hat mir neue Freunde Geschenkt die mich so lieben wie ich bin, & er hat mir gezeigt, dass nicht alle negativ reagieren werden. Allah hat mir geholfen damit umzugehen zu mir zu stehen. Als ich vor ein paar Tagen auf diesen Tagebucheintrag gestoßen bin, kamen mir die Tränen. Ein Jahr ist es her & es war schon längst vergessen um was ich Allah gebeten habe. Ich habe alles als selbstverständlich gesehen. Als ich dann vor ein paar Tagen die Empfehlung bekam mir die Doku ‚The Secret‘ anzusehen, traf mich das so hart weil mir klar wurde, dass alles der Wahrheit entspricht. Ob wir jetzt an Gott glauben oder an das Schicksal oder Karma, was wir uns von tiefstem Herzen wünschen wird eintreten. Wir müssen nur oft genug darum bitten und nicht die Hoffnung verlieren. Ich kann wirklich jedem ans ❥ legen sich diese Doku reinzuziehen, Du wirst alles mit komplett anderen Augen sehen.

Nun zu der Frage die sich viele gestellt haben: Will ich das Kopftuch temporär tragen. – JA, ich möchte es tragen, doch nur Allah weiss wann der Tag kommen wird. Ich wünsche mir, dass es so schnell wie möglich passieren wird, jedoch muss ich einiges noch klären (Familie, Job etc.).

Was ist also das Kopftuch für mich? Viele Jahre war es eine Symbolik der Nachteile für mich, doch je mehr ich mich mit meiner Religion befasst habe und sie auch so gelebt habe, desto mehr hat sich meine Einstellung geändert. Ich bewundere jedes Mädchen und jede Frau, die sich entschlossen haben das Kopftuch zu tragen. Da ich meine Religion schon lange ohne Kopfbedeckung lebe, weiss ich nun, dass es kein Zeichen ist, ob jemand religiös ist. Man kann auch ohne Hijab religiös sein. Für mich ist es ein Zusatz in meinem Glauben. Das Kopftuch ist für mich ein Recht und keine Bürde. Manche sehen das Kopftuch als Unterdrückung der Frau. Doch ich sehe es als Freiheit, nich mehr als Sexualobjekt der Begierde betrachtet zu werden oder nach dem Aussehen oder meiner Körperform beurteilt zu werden, sondern nach meinem Geist und Verstand. Ich möchte befreit werden von der Notwendigkeit, unrealistische Stereotypen und Bildern zu entsprechen, die von Medien vorgegeben werden. Die Aura der Privatsphäre, die durch das Bedecken geschaffen wird, ist für mich ein Zeichen für den großen Wert, dass der Islam mir und anderen Frauen gibt.

Ich wünsche Jedem einzelnen von euch, das Glück zu finden welches er verdient & wünsche mir, dass es mehr Menschen von euch gibt. Ihr seid toll, ob ihr mich nun judged oder nicht, ich wünsche euch noch einen schönen Tag meine lieben.